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Mitteilungen aus dem Jahr 2016
       Aktuelles aus dem Jahr 2017
              Aktuelles aus dem Jahr 2015 
 Übersicht:                  Aktuelles vor dem Jahr 2015  

29-03-2016 Konzertreihe Wittekindsberg 2016 – Musik mit jungen Künstlern
15-04-2016 Der Wittekindsberg blüht – Geplante Führung am 29. April 2016 fällt aus!
26-04-2016 Jahreshauptversammlung der GeFAO - Zwei öffentliche Vorträge
25-05-2016 Faszinierende Saitenklänge auf dem Wittekindsberg
21-06-2016 Mit dem Cembalo auf den Berg – Barockkonzert in der Margarethenkapelle
28-06-2016 Ulrich Lehmann erhält LWL-Preis für Westfälische Landeskunde
18-07-2016 Bundesverdienstkreuz für Jürgen Schünemann
10-08-2016 Startschuss für die wissenschaftliche Auswertung der Funde von Petershagen-Lahde
28-08-2016 Harfe zum Finale
31-08-2016 Zoe Knoop entlockt ihrer Harfe faszinierende Töne
26-10-2016 Freie Sicht: Glaspavillon der Kreuzkirche glänzt wieder
26-10-2016 Wie die Römer in Delbrück gegen den Regen kämpften – Sechs Meter langer Nachbau eines Kanals

                              Aktuelles Jahr



 

26-10-2016
Delbrück. Wie die Römer in Delbrück gegen den Regen kämpften
Sechs Meter langer Nachbau eines hölzernen Entwässerungsgrabens fertig gestellt

Delbrück-Anreppen. Das 23 Hektar große Römerlager nahe der Lippe bei Anreppen steht zu Unrecht im Schatten der bekannteren römischen Lager in Xanten und Haltern.

Das Anreppener Lager am Südufer der Lippe wurde erst im Jahre 1968 entdeckt. Dank der über Jahrzehnte durchgeführten Grabungen des Westfälischen Museums für Archäologie zählt das Römerlager Anreppen, das nur wenige Jahre nach der Zeitenwende genutzt wurde, heute zu den wichtigsten frührömischen Denkmälern in Deutschland. Das Lager hatte die Form eines unregelmäßigen, langgestreckten Ovals. Direkt am Südtor lag ein riesiger 56 mal 68 Meter großer Speicher.

In den vergangenen Wochen wurde im Lager eine weitere Rekonstruktion fertig gestellt. In Zusammenarbeit zwischen dem Stadtverband für Heimatpflege und dem Bauhof wurde ein sechs Meter langes Teilstück des in der Via principalis verlaufenden Entwässerungskanals gebaut. Die Rekonstruktion gründet sich vor allem auf die Grabungen des früheren Hauptkonservators Johann-Sebastian Kühlborn (73) in der Stadt Xanten und den Lagern Anreppen und Oberaden.

Solche Entwässerungssysteme waren in römischer Zeit nichts Ungewöhnliches im Städtebau, mussten doch bei Starkregen durch die großzügig überbauten Flächen große Mengen Regenwasser abgeleitet werden. Allein vom 36 mal 68 Meter großen Speicher, der sich teilweise auf dem Gebiet des heutigen Friedhofs erstreckte, müssen sich wahre Sturzfluten ergossen haben. Entwässert wurde das Anreppener Lager in die Lippe. Die halboffene Bauweise der Rekonstruktion bietet einen guten Einblick in die römische Zimmerertechnik. Der Abwasserkanal ist ein weiterer Schritt, das Römerlager in Anreppen sicht- und erlebbarer zu machen. Die Kosten betragen rund 3.250 Euro.

Im kommenden Jahr soll der 2011 angelegte archäologische Lehrpfad um zwei weitere Stationen, darunter der Kanal, auf insgesamt 14 Stationen erweitert werden. Ferner ist geplant, das benachbarte Südtor in Umrissen wieder sichtbar zu machen, um die Dimensionen darstellen zu können, so Kühlborn. An eine modellhafte Rekonstruktion ist auf Grund der Kosten nicht zu denken.

Der übernächste Schritt soll die Kenntlichmachung eines Kasernengebäudes sein. "Auch dafür brauchen wir einen langen Atem", so der Wissenschaftler. Bürgermeister Werner Peitz unterstrich die Bedeutung des Römerlagers für den Tourismus. Gerade Fahrradfahrer, die auf der Römer-Lippe-Route unterwegs sind, und Tagesgäste machen gern Station am Römerlager. Die touristische Entwicklung bezeichnete Peitz als Herzensanliegen. Die finanziellen Möglichkeiten der Stadt sind allerdings begrenzt. Bis zu 14.000 Euro liegen dafür bei der Stadt auf der hohen Kante, falls sich das Land in gleicher Höhe beteiligt.

Im Juli des Jahres 2008 erfolgte der erste Spatenstich für die Errichtung des Römerparks Anreppen. Der Anfang wurde mit den römischen Wehrgräben in unmittelbarer Nähe des Südtores gemacht. Mittlerweile sind der 7,5 Meter breite Hauptgraben und der 4,5 Meter breite Vorgraben auf einer Länge von 75 Meter in ihrer ursprünglichen Form wieder sichtbar. Im Mai 2009 begannen die Arbeiten zur Wiederherstellung eines Straßengevierts. Inzwischen ist der Bau der Straßen vollendet. Die gesamte Straßenfläche beläuft sich auf 3.600 Quadratmeter, die ohne Chemieeinsatz vom Stadtverband unkrautfrei gehalten werden.

Angelegt wurde auf einer Länge von rund 100 Metern die Mittelzone der Via Principalis mit einer Breite von 12 Metern (Gesamtbreite ursprünglich 36 Meter), die durchs Südtor nach außen führende Straße, weiterhin auf einer Länge von rund 185 Metern die Via decumana dextra mit einer Breite von 9 Meter, eine von dieser abgehende 9 Meter breite Straße, die einst zwischen dem Stabsgebäude und dem Kommandeurspalast verlief sowie ein Teilstück der ebenfalls 9 Meter breiten Via quintana. Die enormen Abmessungen der römischen Lagerstraßen werden durch den Vergleich mit der unmittelbar daneben verlaufenden Asphaltstraße besonders augenfällig.


© Neue Westfälische 2016. Text und Bild Ralph Meyer am 26.10.2016, 21:06 Uhr.

 Weblink:    


http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/delbrueck/delbrueck/20959819_Wie-die-Roemer-in-Delbrueck-gegen-den-Regen-kaempften.html



Freuen sich über das neue Schaustück im Römerlager: (v. l.) Johann-Sebastian Kühlborn, Silke Effenberger, Werner Peitz und Heinz-Georg Dorenkamp vom Heimatverein Anreppen.  © Ralph Meyer


Sechs Meter lang: Ein Teilstück des aus Eichenbohlen
 errichteten Abwasserkanals.
© Ralph Meyer.

 
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26-10-2016
Freie Sicht: Glaspavillon der Kreuzkirche glänzt wieder

Minden (mt). Endlich wieder den richtigen Durchblick: Frisch gereinigt präsentiert sich der Glaspavillon, der die Kreuzkirche an der Wittekindsburg schützt. Er hatte in den vergangenen vier Jahren Grünbelag angesetzt - und zwar derart viel, dass Besucher sich schon Sichtfenster in das Glas gewischt hatten, um besser ins Innere schauen zu können. Mehrere Besucher hatten sich mit ihren Namen auf der Oberfläche verewigt. Das Fotografieren war an vielen Stellen nicht mehr möglich.

Das hat uns schon sehr gestört", sagt Jürgen Schünemann vorsichtig. Er ist Beisitzer der Gesellschaft der Förderung zur Archäologie in Ostwestfalen (Gefao) und dort zuständig für das Projekt Kreuzkirche und Margarethenkapelle. Im vorliegenden Fall seien jedoch widrige Umstände zusammengekommen. Als der Pavillon 2003 errichtet wurde, hatte sich ein Verein aus Häverstädt gefunden, der die jährliche Reinigung übernehmen wollte. Das habe auch bis vor vier Jahren wunderbar geklappt, so Schünemann.
Dann gab es Probleme, weil der Vorsitzende krank wurde und ein Helfer starb. So unterblieb die Säuberung seit 2012. In diesem Jahr wurde nun eine Firma nach einem Kostenvoranschlag gefragt, dieser belief sich auf die Summe von 800 bis 1000 Euro. „Das hört sich wenig an, ist für uns als kleiner Verein aber viel", sagt Jürgen Schünemann. Sein Einsatz für den Erhalt des mittelalterlichen Bodendenkmals wurde in diesem Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz belohnt (das MT berichtete).

Und nun machte sich der 78-Jährige erneut um den Verein verdient, denn er sammelte für die professionelle Reinigung Geld in den eigenen Reihen, wie Gefao-Vorsitzender Dr. Johann-Sebastian Kühlborn lobend erwähnt. Der Archäologe im Ruhestand ist hoch erfreut, dass der Schutzbau nun wieder in neuem Glanz erstrahlt. „Ohne Herrn Schünemann würden die Kreuzkirche und die Margarethenkapelle im Urwald versinken."

Für ihn ist die Angelegenheit an sich ein „Ärgernis sondergleichen", erzählt er im Gespräch. „Sie treffen einen wunden Punkt", sagt er. Das Problem sei, dass alle die schöne Kirche sehen wollten, aber keiner bereit sei, etwas zu zahlen. Weder die Stadt Minden, noch die Stadt Porta seien Mitglied im Verein. Aus Einspargründen, denn die zwar geringen Beiträge seien in Zeiten der Haushaltssicherung wohl zu hoch gewesen.

Am Anfang seien alle Mitglieder hoch motiviert gewesen, sie sähen aber nicht die Langfristigkeit des Projekts, sagt er. Der Verein zähle derzeit knapp 100 Köpfe - einst seien es immerhin rund 160 gewesen -, diese bringen an Mitgliedsbeiträgen 3000 Euro im Jahr auf. Ein großer Anteil davon fließt in Versicherungen.

Ursprünglich war geplant, den Schutzbau jedes Jahr von Verschmutzung zu befreien. Schließlich ist er Wind und Wetter ausgesetzt, seine Lage mitten im Wald tut ihr Übriges. Nun wird es nach Auskunft von Jürgen Schünemann darauf hinauslaufen, dass sich die Vereinsmitglieder einmal im Jahr des unteren Bereichs annehmen. Der obere Bereich soll dann alle zwei bis drei Jahre - je nachdem, wie es das Budget zulässt - von einer Firma gesäubert werden.

Und so kam es zu dem Pavillon: Die Fundament- und Mauerreste sind mit Lehmmörtel gebunden, sodass sie unter der Witterung litten. Daher gab es die Überlegung, sie durch einen Schutzbau zu erhalten, der sichtbar und für Besucher zugänglich ist. Das Zwölfeck mit der achteckigen Lichtkuppel wird von Säulen getragen.

Umlaufende Gitterroststege sowie ein über eine Spindeltreppe erreichbares Podest bieten den Besuchern rundum und von oben einen Überblick. Die Kosten von 400 000 Euro wurden aus Spenden der Wirtschaft, des Arbeitsamtes Herford und der NRW-Stiftung getragen.

© Mindener Tageblatt 201. Claudia Hyna am 26.10.2016 um 00:12 Uhr.

 Weblink:

http://www.mt.de/lokales/minden/20958534_Freie-Sicht-Glaspavillon-der-Kreuzkirche-glaenzt-wieder.html?em_type=paypal&key=58190d50b95f2&status=CANCEL&token=EC-3FX508359T1233939

Wieder in neuem Glanz: Ein Blick auf den gereinigten Schutzbau der Kreuzkirche mit Gitterroststegen. Mindener Tageblatt
© Foto: Carsten Korfesmeyert


Die Grundmauern eines kreuzförmigen Gebäudes
wurden freigelegt.

©
Archivfoto: pr/Gunda Schünemann




Eine Rekonstruktion der Kreuzkirche auf dem
Wittekindsberg im 10. Jahrhundert.
© Foto: Gefao

 
 
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 31-08-2016
Zoe Knoop entlockt ihrer Harfe faszinierende Töne

Porta Westfalica- Barkhausen (kr). Ein besonderes Konzert an einem besonderen Ort. Im Mittelpunkt: eine außergewöhnliche Künstlerin und ihr besonderes Instrument. Die 22-jährige Harfenistin Zoe Knoop setzte einen fulminanten Schlusspunkt unter die Konzertreihe „Wittekindsberg“. Rund 100 Zuhörer hatten sich zum dritten und letzten Konzert der Saison 2016 in der Margarethenkapelle eingefunden.

„Das hatten wir lange nicht“, freute sich Jürgen Schünemann von der Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen als Veranstalter über ein ausverkauftes Haus. Die gute Resonanz sah er auch als Ansporn, die seit 2014 existierende Konzertreihe mit jungen Künstlern im nächsten Jahr fortzusetzen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die zauberhafte Kapelle, in der es bei niedrigen Außentemperaturen schon mal empfindlich kalt werden kann, die perfekte Wohlfühl-Atmosphäre. Dafür, dass das Publikum nach knapp zwei Stunden mit einem guten Gefühl den Heimweg antreten konnte, sorgte Zoe Knoop mit ihrer Harfe. Nicht zuletzt machten ihre Einführungen in jedes Stück und ihre Einblicke in die Klangwelt der Harfe das Konzert zu einem kurzweiligen und erhellenden Erlebnis.

 

Harfenistin Zoe Knoop lotet die Möglichkeiten ihres
Instruments gekonnt aus.
© Foto: Kerstin Rickert
 
  Die besondere Akustik in der spätromanischen Kapelle mit seinem kuppelartigen Kreuzgewölbe erwies sich als ideal, sodass Zoe Knoop die vielfältigen Möglichkeiten der Harfe vollends entfalten konnte. Bereits zum Auftakt zeigte die junge Künstlerin mit Benjamin Brittens „Suite for Harp“ faszinierende Einblicke in die klanglichen Gestaltungsmöglichkeiten ihres Instrumentes.
Mit den fünf Sätzen der von der Barockmusik inspirierten Suite - Ouvertüre, Toccata, Nocturne, Fuge und Hymne - schuf Britten 1969 ein solistisches Paradestück für die Harfe. In Zoe Knoops Umsetzung kommt die Virtuosität des Instrumentes sehr schön zur Geltung. Mal sind dumpfe und zarte Töne zu vernehmen, die eher an eine Laute erinnern. Mal scheinen wie im Nocturne die Töne, die Zoe Knoop mit der rechten Hand spielt, wie leuchtende Sterne am Abendhimmel zu tänzeln, während sie mit der linken Hand tiefe Töne und eine ruhige nächtliche Stimmung erzeugt.
Die Harfe, das wird schnell deutlich, hat weitaus mehr zu bieten als Glissandi und Arpeggien. Und sie kann, wie in der Hymne, mit meditativen Klängen wunderbar zum Träumen einladen. In Bachs „Suite e-Moll BWV 996“, das eigentlich für Laute geschrieben wurde, nimmt Zoe Knoop das Publikum mit auf eine tänzerische Reise durch Europa und zeigt besonders im temporeichen und mehrstimmigen sechsten Satz ihre enorme Fingerfertigkeit.
Nach der Pause wird es mit Luciano Berios „Sequenza II“ modern. Zoe Knoop kündigt „viele schräge Töne“ an und wählt zum Einstieg entgegen des ursprünglich geplanten Programms den ersten Satz aus dem Harfenkonzert in B-Dur von Georg Friedrich Händel.
Danach heißt es „Augen schließen, zuhören und in acht Minuten ist alles vorbei“, wie die sympathische Künstlerin ihrem Publikum empfiehlt. Die Augen offen zu halten, erweist sich als lohnenswert. Denn erst dann kann der Zuhörer entdecken, warum die junge Harfenistin Berios Werk ins Programm aufgenommen hat: Es lotet die nahezu grenzenlosen Möglichkeiten der Harfe auf eindrucksvolle Weise aus.
Mit schneller Beinarbeit erweitert Zoe Knoop die Klangvielfalt der Saiten auf den sieben Pedalen, die sich hinter dem Resonanzkörper der Harfe befinden. Scharfe und helle Töne wechseln sich ab mit den unterschiedlichsten Tönen, die durch Klopfen auf die Resonanzdecke entstehen. Das Publikum applaudiert sichtlich beeindruckt und darf sich beim nachfolgenden „Impromptu op. 86“ von Gabriel Fouré entspannt zurücklehnen. Mit lang anhaltendem Beifall verleiht es seiner Forderung nach einer Zugabe Nachdruck. „Mondschein auf dem Wasser“ lädt erneut zum Träumen ein.

© Mindener Tageblatt 2016. Text und Bild Kerstin Rickert

Weblink:  


http://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/20901601_Zoe-Knoop-entlockt-ihrer-Harfe-faszinierende-Toene.html

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 20-08-2016
Harfe zum Finale
Konzert in der Margarethenkapelle

Minden (mt/och). Das Finale zur dreiteiligen Konzertreihe in der Margarethenkapelle auf dem Wittekindsberg gestaltet am Sonntag, 28. August, um 15 Uhr, die Harfenistin Zoe Knoop. Die Niederlanderin spielt Werke von Gabriel Fauré, Johann Sebastian Bach, Luciano Berio und Benjamin Britten.
Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Otto (Großer Domhof).
Schon mit elf Iahren bekam Zoe Knoop Harfenunterricht von Manja Smits am Jung-Studierenden-Institut der Arnheimer Musikhochschule. Seit Oktober 2012 studiert die heute 22-Jährige an der Hochschule fur Musik Detmold bei Prof. Godelieve Schrama.
Neben Solokonzerten spielte sie auch in verschiedenen Ensembles und Orchestern, wie dem Iugendorchester der Niederlande, den LandesJugendOrchestern Bremen und NRW, dem NIO Kammer- und Symfonieorchester sowie den Arnheimer Philharmonikern.
Konzertreisen fiihrten sie unter anderem nach Schottland, Slowenien, Italien und Lettland. Sie tritt regelmäßig als Duopartnerin mit der Querflötistin Maartje Valk auf, mit der sie 2013 den Ensemble Förderpreis des Prinses Christina Concours gewann.

 
Copyright © Mindener Tageblatt 2016. Text mt/och


Weblink:  

http://www.mt.de/lokales/minden/20891143_Harfe-zum-Finale.html



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Zoé Knoop ist am Sonntag, 28. August, in der
Margarethenkapelle zu hören.
© Foto: R. Knoop/pr
 
  
 10-08-2016
Startschuss für die wissenschaftliche Auswertung der Funde von Petershagen-Lade
GeFAO unterstützt archäologisches Forschungsprojekt

Die Archäologin und Kunsthistorikerin Deborah Zarnke M.A. ist seit dem 1. Juli 2016 im Rahmen eines Werkvertrages über die GeFAO beschäftigt. Die Finanzierung des Projektes wäre ohne Mittelzuweisung durch das Land NRW nicht möglich gewesen.

Mit dem Werkvertrag werden die Funde aus den Grabungen "Auf dem Ufer" in Petershagen-Lahde bearbeitet. Diese Grabung wurde in den Jahren 2005–2007 von Dr. Werner Best von der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Bielefeld, durchgeführt. Bei den Grabungen "Auf dem Ufer" wurde eine mittelterliche Wüstung untersucht, deren wissenschaftliche Erforschung langfristig spannende Ergebnisse erhoffen lässt.

Seit damals warten über 300 Kartons im Magazin  "An den Speichern" der LWL-Archäologie für Westfalen-Lippe in Münster auf ihre Bearbeitung. Als Grundlage für eine spätere wissenschaftliche Gesamtauswertung soll Frau Zarnke in einem ersten Schritt zunächst bis zum Jahresende alle Kartons sichten und einen Bestandskatalog anlegen. Außerdem erfolgt eine grobe Erstbestimmung des Fundmaterials und eine Vorsortierung für weitere Maßnahmen, wie z.B. das Zeichnen ausgewählter Objekte.

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Die Archäologin Deborah Zarnke M.A. untersucht über 300
Kartons  mit Funden aus den Grabungen Petershagen-Lahde
"Auf dem Ufer".
 
  
     

 18-07-2016
Der Vorreiter
Für Engagement, Tatkraft und Durchsetzungsvermögen erhält Jürgen Schünemann das Bundesverdienstkreuz. Früh etablierte er Therapeutisches Reiten in Minden und sorgte für den transparenten Schutzbau über der Kreuzkirche.

Minden (kr). Jürgen Schünemann ist der Richtige für Neues: Mit der Schaffung eines Außentherapieplatzes für Therapeutisches Reiten betrat er vor zehn Jahren Neuland. Der 78-Jährige hat aber auch ein Herz für Altes: Als Schatzmeister der „Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen“ sammelte er mehr als 400 000 Euro für den Schutzbau der einzigartigen Kreuzkirche auf dem Wittekindsberg. Für seine große Tatkraft und sein übergreifendes Engagement bekam er am Wochenende das Bundesverdienstkreuz aus den Händen von Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.
   Sichtlich ergriffen bedankt er sich für die Ehrung der „vielfältigen Leistungen, von denen ich schon gar nicht mehr wusste“. Nicht ohne deutlich darauf hinzuweisen: „Ich habe sie nicht allein erbracht.“ Bescheidenheit zeichnet den frischgebackenen Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ebenso aus wie sein Engagement. Seit vielen Jahren wirkt Jürgen Schünemann in sportlichen, kulturellen und sozialen Bereichen. Oft im Hintergrund, aber mit großer Tatkraft und starkem Durchsetzungsvermögen hat er vieles auf den Weg gebracht, das ihn zu einem Vorreiter macht.
   Im Mittelpunkt zu stehen, ist „nicht so meine Welt“, sagt der 78-Jährige im Rahmen der Feierstunde in der Reithalle des Mindener Pferdezucht-, Reit- und Fahrvereins ...


Copyright © Mindener Tageblatt 2016. Text und Foto: Kerstin Rickert
 

Weblink:

http://www.mt.de/lokales/minden/20857308_Vom-Therapeutischen-Reiten-bis-Archaeologie-Bundesverdienstkreuz-an-Juergen-Schuenemann.html

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Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl zeichnete
Jürgen Schünemann in der Reithalle des Mindener Vereins
mit dem Bundesverdienstkreuz aus.
© Foto: Kerstin Rickert, MT




28-06-2016
Auszeichnung für Studien zu westfälischen Schwertern
Dr. Ulrich Lehmann erhält LWL-Preis für westfälische Landeskunde

Münster (LWL). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat seinen mit 3.100 Euro dotierten Preis für westfälische Landeskunde am Montag (27.6.) an Dr. Ulrich Lehmann verliehen. Der Archäologe erhält die Auszeichnung für seine Studien zu frühmittelalterlichen Waffen in Westfalen.
   Für das Projekt bei der Altertumskommission für Westfalen nutzte Lehmann moderne Techniken. Unter anderem gelang es ihm, mittels hochauflösender 3D-Röntgen-Computertomographie (CT) antike Oberflächen von Klingen virtuell zu rekonstruieren. "Mit seinen Untersuchungen hat Dr. Lehmann methodisch völlig neues Feld betreten und mit seinen Ergebnissen ältere Forschungsansätze fundiert widerlegt", begründete LWL-Kulturdezernentin Dr. Barabara Rüschoff-Thale am Montag bei der Preisverleihung die Entscheidung. Lehmann nutzt für seine Forschungen regelmäßig technische und naturwissenschaftliche Möglichkeiten zur Fundanalyse. Die Kulturdezernentin: "So ist es ihm gelungen, auch altbekannten Funden völlig neue Informationen zu entlocken."
   Dr. Ulrich Lehmann arbeitet seit 2007 in der Altertumskommisison für Westfalen - erst als wissenschaftlicher Volontär und Redakteur, seit 2015 als ordentliches Mitglied. Bevor er sich der Erforschung frühmittelalterlicher Schwerter in Westfalen widmete, betreute der Archäologe bereits das Projekt "Wege der Jakobspilger in Westfalen".

Der LWL vergibt seinen Preis für westfälische Landeskunde jährlich an ehrenamtlich engagierte Personen, die ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer Universität einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zur westfälischen Landeskunde geleistet haben.

Dr. Ulrich Lehmann ist Mitglied der GeFAO e.V.

Quelle: LWL 2016

 Weblinks:

http://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=38563

http://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=39385

http://www.archaeologie-online.de/magazin/nachrichten/auszeichnung-fuer-studien-zu-westfaelischen-schwertern-40302/

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Dr. Ulrich Lehmann erhielt am Dienstag den LWL-Preis für westfälische Landeskunde.  -  Foto: LWL




21-06-2016
Mit dem Cembalo auf den Berg
Barockkonzert in der Margarethenkapelle

Porta Westfalica-Barkhausen (usk). Auch ein Cembalo macht akustisch gesehen eine gute Figur in der Margarethenkapelle. Eckhard Kuper, Dozent an der Kirchenmusikschule in Herford und Lehrbeauftragter in Leipzig und Hannover, hatte sein Instrument auf den Wittekindsberg transportiert und spielte im Rahmen der Konzertreihe der ,,Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen“ ein inhaltlich schlüssiges Programm. Werke von Johann Sebastian Bach und seines frühbarocken Kollegen Johann Jakob Froberger (1616 - 1667) standen an, dazu zwei Improvisationen des Ausführenden.
   Das Klangbild stellte sich als direkt und beinahe überpräsent heraus. Schöne Voraussetzungen für ein gelungenes Konzert an historischem Ort, das durch äußerst fachkundige Erläuterungen des Solisten einen zusätzlichen Mehrwert für die Besucher bekam. Dazu ein kurzes Nachstimmen mittendrin und überraschende Spekulationen, ob der von Froberger in einem Lamento musikalisch Gewürdigte eventuell per Treppensturz (was man aus einer absteigenden Tonfolge ableiten könnte) aus dem Leben geschieden war oder eben nicht: Eckhard Kuper sparte nicht mit kleinen Überraschungen.
   Interpretatorisch legte Kuper etwas langsam los. Präludium h-moll BWV 923 und Fuge e-moll BWV 951 klangen noch etwas schulmeisterlich, auch das Tombeau von Froberger wirkte verhalten. Besser erging es dann ,,Adagio, Fuge und Allegro" BWV 998 des einstigen Thomaskantors;  Frobergers Suite XII in C-Dur dann wirkte deutlich freier dargestellt. Und mit der ,,Chromatischen Fantasie und Fuge“ d-moll  BWV 903 von Johann Sebastian Bach zeigte Kuper dann Virtuosität und auch die Fähigkeit  zum Aufbau eines weiten Spannungsbogens.
   Interessant auch die beiden Improvisationen, die der Cembalosolist zum Besten gab. Beide entsprangen barocker Motivik, wagten sich dann jedoch harmonisch weit in der Musikgeschichte vor. In jedem Fall ein spannendes und das Konzert unbedingt bereicherndes Element. Der Beifall der zahlreichen Besucher fiel kräftig aus. Daher wurde der Band mit den Froberger-Werken noch einmal  aufs Pult gelegt. Eine Meditation in D-Dur beendete den anregenden Nachmittag auf bergigen Höhen.

© Mindener Tageblatt Nr. 142, 21.06.2016. Text und Foto: Udo Stephan Kühne.

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Gelungenes Konzert an historischem Ort: Eckhard Kuper in der Margarethenkapelle. - Foto: Udo Stephan Kühne, MT.









25-05-2016
Faszinierende Saitenklänge auf dem Wittekindsberg

Porta Westfalica-Barkhausen (rgr). Die Gesellschaft zur Förderung der Archäologie hat eine dreiteilige Konzertreihe mit jungen Künstlern auf dem Wittekindsberg organisiert. Den Auftakt machte das Gitarrenduo Yulim Heo und Xingye Li aus Korea und China mit Musik spanischer und italienischer Komponisten in der Margarethenkapelle.
Die Musiker lernten sich während ihres Studiums in Korea kennen. Sie begannen beide Hälften des Konzerts gemeinsam mit Opern-Kompositionen von Gioachino Rossini, die von Mauro Giuliani für die Gitarre bearbeitet wurden.
Die in Seoul geborene Yulim Heo widmete sich allein einer Fantasia von Francisco Tarrega über ein Thema von La Traviata und zeigt auch hier große Sicherheit und ein gutes Verständnis der Dynamik des Stücks. Sie studiert für ihr Konzertexamen in Detmold und hat bereits mehrere Preise erhalten.
Gemeinsam widmeten sich Heo und Li den Valses Poétiques von Enrique Granados, einer Komposition, die von der Schönheit spanischer Folklore inspiriert wurde.
Für große Begeisterung sorgte Xingye Li mit Le Rossiniana Nr. 2 Op. 120 einem weiteren Werk von Mauro Giuliani. Seine meisterhafte Interpretation weist ihn als hochbegabten Musiker aus. Der in Senyang in China geborene Gitarrist, der bereits mit 14 bereits in Korea sein Studium begann und heute in Berlin studiert, errang ebenfalls internationale Preise.
Die Sonata Canonica Op.196 von Mario Castelnuovo-Tedesco erwies sich als stimmungsvoller Abschluss des Konzerts, dem nach anhaltendem Applaus als Zugabe Asturias von Isaac Albéniz folgte.

Am 19. Juni tritt um 15 Uhr an gleicher Stelle Eckhard Kuper am Cembalo auf.

© Mindener Tageblatt 2016

Weblink:  
 

http://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/20803975_Faszinierende-Saitenklaenge-auf-dem-Wittekindsberg.html

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Mit Yulim Heo und Xingye Li erlebten die Zuhörer zwei junge Gitarrentalente. © Foto: Rolf Graff, MT


 






26-04-2016
Jahreshauptversammlung der GeFAO am 17. April 2016 Zwei öffentliche Vorträge im Kreismuseum Wewelsburg

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung  berichtete der Vorsitzende der GeFAO über die Publikation der Zeitschrift „Archäologie in Ostwestfalen“ , die Entwicklung der GeFAO in den Jahren 2015/2016, die geplanten Änderungen zu unserer Homepage und über die Aktivitäten der Jahre 2015 und 2016. Nach den Berichten des Schatzmeisters, der Kassenprüfer, des wissenschaftlichen Beirates wurde auf Antrag der gesamte Vorstand von den Mitgliedern einstimmig entlastet. Weiterhin wurde eine Änderung der Satzung zu § 3 beschlossen. Der wissenschaftliche Beirat (Dr. Sveva Gai, Dr. Elke Treude, Johannes Glaw M.A., Dr. Sven Spiong und Dr. Michael Zelle) wurde für weitere drei Jahre bestätigt. Am Nachmittag folgten zwei Vorträge und anschließend führte uns Andreas Weiß M.A., stellvertretender Leiter des Kreismuseums Wewelsburg, durch die Ausstellungsräume des historischen Museums.

Zu den Vorträgen:
Dr. Sven Spiong informierte über aktuelle Ausgrabungen im Kreis Paderborn und die ersten Ergebnisse ihrer Auswertung: Im zurückliegenden Jahr hatte die LWL-Archäologie für Westfalen im Kreis Paderborn viel zu tun: So verursachte die Errichtung von Windrädern östlich von Bad Wünnenberg-Helmern Untersuchungen metallzeitlicher und frühmittelalterlicher Siedlungsausschnitte und die Erweiterung einer Kiesgrube bei Delbrück-Bentfeld - keine zwei Kilometer vom Römerlager Anreppen entfernt - die Ausgrabung einer Fundstelle des 1. Jahrhunderts nach Chr.

Dr. Sveva Gai berichtete über die karolingische Klosterkirche Corvey: Seit Juni 2013 ist das Westwerk der Klosterkirche Corvey mit der karolingischen Klosteranlage und der civitas Corvey in die Welterbeliste der UNESCO als erstes Denkmal in Westfalen aufgenommen worden. Die Anlage gehörte zum ältesten Benediktinerkloster auf sächsischem Territorium, im östlichen Grenzgebiet des karolingischen Reiches. Der Vortrag präsentiert die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen innerhalb der Kirche, die zur Rekonstruktion der Baugeschichte der karolingischen Bauten und des in seiner Bausubstanz bis heute erhaltenen Westwerks führte, und bietet Einblicke in das Malereiprogramm, das zu jener Zeit den Innenraum schmückte.

 Weblink: 
 
 

http://www.wewelsburg.de/de/aktuelles/meldungen/2016-04-17-Gefao.php

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© Foto: Dagmar Märgner, 2016


© Foto: Johann-Sebastian Kühlborn, 2016


     
  

15-04-2016
Der Wittekindsberg blüht – Die Führung am 29. April 2016 fällt aus!

Wittekindsberg. Für kurze Zeit haben sich auf dem Wittekindsberg bunte Teppiche von blühenden Frühjahrsblühern entwickelt: der seltene Lerchensporn, das Buschwindröschen, das Veilchen, der Salomonsiegel und weitere Pflanzen. Die Pflanzen stehen im streng geschützten FFH-Gebiet (Naturschutzgebiet) und dürfen nicht gepflückt, aber besucht werden.

Franz Stockmann, Wald und Holz NRW und Jürgen Schünemann, Vertreter der Gesellschaft zur Förderung der Archäologie in Ostwestfalen e.V. veranstalten am Freitag, den 29. April eine Führung auf dem Wittekindsberg und stellen die blühende Vielfalt der Natur vor und auch die historischen Attraktionen, die auf dem Bergkamm zu sehen sind.

Die Führung muss in diesem Jahr leider ausfallen, da die Frühjahrsblüte entgegen unserer Planung wesentlich früher eingesetzt hat und bei vielen Pflanzen bereits abgeschlossen ist.

Quelle:
Pressemitteilung der GeFAO e.V. Text von Jürgen Schünemann

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Zwei Arten der Gattung Lerchensporn (Corydalis) auf dem Wittekindsberg.  -  © Foto: Johann-Sebastian Kühlborn, 13. April 2016


   



29-03-2016
Konzertreihe Wittekindsberg - Musik mit jungen Künstlern

Wittekindsberg.  Die GeFAO e.V. setzt auch in diesem Jahr 2016 ihre Bemühungen fort, vor allem junge Künstler in den historisch bedeutenden Baudenkmälern auf dem Wittekindsberg auftreten zu lassen, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, sich künstlerisch in dieser besonderen Atmosphäre der Öffentlichkeit vorzustellen. In diesem Jahr finden die Konzerte wieder in der spätromanischen Margarethenkapelle statt. Studierende und Professoren der Hochschule für Musik Detmold und der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen in Herford werden int insgesamt drei Konzerten dort auftreten.

Am 22. Mai 2016 spielt das Gitarrenduo Yulim Heo und Xingye Li, Studierende der Musikhochschule Detmold, Werke von Gioachino Rossini/Mauro Giulian, Enrique Granados, Isaac Albeniz, Fernando Carulli und Mario Castelnuovo-Tedesco.


Am 19. Juni 2016 gibt Eckhard Kuper, Hochschule für Kirchenmusik Herford, sein Cembalo-Konzert „Fantasien auf Tasten„ mit Werken von Johann Sebastian Bach, Eckhard Kuper, Johann Jakob Froberger.


Den Abschluss bildet am 28. August 2016 das Konzert der Harfenistin Zoe Knoop, Studierende der Musikhochschule Detmold, mit Werken von Gabriel Faure, Johann Sebastian Bach, Luciano Berio, Benjamin Britten.

Die GeFAO möchte mit diesen und weiteren Aktivitäten auf dem Wittekindsberg auf das wertvolle, einzigartige und unbedingt sehenswerte historische Gebäude-Ensemble - die Kreuzkirche (10.Jh.) im gläsernen Schutzbau und die spätromanische Margarethenkapelle (frühes 13. Jh.) - im ebenfalls sehenswerten historischen Areal der Wallanlage Wittekindsburg (3./2. Jh.v.Chr. und 9.Jh.n.Chr.) auf dem Wittekindsberg aufmerksam machen – umgeben von erholsamer Natur (FFH-Gebiet) mit beeindruckender Aussicht aufs Wesertal, in unmittelbarer Nähe der Städte Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen. – Die Schirmherrschaft über die Konzertreihe Wittekindsberg 2016 hat der Bürgermeister der Stadt Porta Westfalica Herr Bernd Hedtmann übernommen.


Quelle: Pressemitteilung der GeFAO e.V. Text von Jürgen Schünemann

Weblinks: 
 
http://www.mt.de/lokales/minden/20752217_Junge-Musiker-in-historischen-Mauern.html

 

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Die spätromanische Margarethenkapelle auf dem Wittekindsberg. Blick von Osten.
© Foto: Johann-Sebastian Kühlborn, 2016